32 Kanal-Multiswitchsystem

Zuletzt aktualisiert: Mittwoch, 04. März 2015

Die Elektronik nutzt einen Kanal der Anlage (PPM-Modus) zur Übermittlung von 32 Schaltfunktionen. Hierzu muss eine Elektronik (Encoder) in den Sender verbaut werden, der aus 16 (Ein)-Aus-(Ein) Zweiwegetastern besteht, die an die eigentliche Encoder-Steuerplatine angeschlossen werden. Die Schaltfunktionen stellt eine am Empfänger angeschlossene Elektronik (Decoder) zur Verfügung.


Der 32 Kanal-Multiswitch hat die folgenden Eigenschaften:

  • Es kann für jeden Kanal individuell gewählt werden, ob es sich um einen Memorykanal oder Nicht-Memorykanal handeln soll. Die Programmierung erfolgt während des Betriebs mittels einer Steckbrücke und ist jederzeit abänderbar.
  • Beim ersten Einschalten (oder wiederum mittels der Steckbrücke) scannt der Decoder die empfangenem Signale für wenige Sekunden und erkennt hierbei die Übertragungsart des senderseitigen Encoders.
  • Bei der Übertragung wird ein zusätzliches „Paritysignal“ verwendet, so dass die Übertragung sicherer ist.


Beim Decoder gibt es zwei Versionen

  • eine schwache Version mit ca. 300-500 mA pro Ausgang: Hier können für die anzuschließenden Verbraucher bis zu vier verschiedene Spannungen verwendet werden.
  • eine leistungsstarke Version mit ungekühlt ca. 3 A pro Ausgang: Hier kann für jeden anzuschließenden Verbraucher eine andere Spannung verwendet werden.


Bei beiden Versionen werden die Schaltzustände durch LEDs angezeigt

Aufgrund der Tatsache, dass es meinen Informationen zufolge keine anderen 32 Kanalsysteme gibt, sind beide Elektroniken (Encoder und Decoder) natürlich nicht mit anderen Versionen kompatibel.

Es sollte noch erwähnt werden, dass der Encoder auf den verwendeten Sendertyp zugeschnitten sein muss. Die Anpassung reicht von einem geringfügig anderen Programm des PICs bis hin zu einer notwendigen Signalaufbereitung eines im Sender abzugreifenden Signals.

Encoder an MC15

Encoder - Detailaufnahme

Decoderversion mit schwächeren ULN-Ausgangstreibern

Decoderversion mit stärkeren FET-Ausgangstreibern

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